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Erziehung im Nationalsozialismus

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Was war die Strategie der Nationalsozialisten zur Beeinflussung der Jugend?

Unter FĂŒhrung Adolf Hitlers wurde nach seiner Ernennung zum Reichskanzler eine umfangreiche Strategie entwickelt, um die Jugend in die nationalsozialistische Gemeinschaft zu integrieren. Die Kernstrategie basierte auf drei Hauptpfeilern: Familie, Schule und außerschulische Freizeit, insbesondere durch Organisationen wie die HJ und BDM.Die besten Onlinekurse


Wie wurde die Familienstruktur im nationalsozialistischen System umgestaltet?

Innerhalb der Familie wurde versucht, die Bindungen zu schwĂ€chen. Dies geschah durch das SchĂŒren von Misstrauen zwischen Kind und Eltern und die bewusste Reduzierung der gemeinsamen Familienzeit, um den elterlichen Einfluss zu minimieren.


Welche VerÀnderungen wurden im Bildungssystem vorgenommen?

In der schulischen Bildung gab es erhebliche VerÀnderungen:

Die Betonung verschob sich hin zur körperlichen ErtĂŒchtigung und weg von der geistigen Bildung.

SchulfÀcher wurden politisch ideologisiert.

Lehrer durchliefen eine ideologische Selektion und Umerziehung.

Privatschulen wurden verboten, und es gab eine Vereinheitlichung der Schullandschaft.


Welche pÀdagogischen Prinzipien und Ziele standen im Vordergrund?

ZusÀtzlich zu den oben genannten SÀulen verfolgte die NS-Erziehung verschiedene pÀdagogische Prinzipien:

- Formationserziehung: Betonung, dass Erziehung nur in zentral vorgegebenen Organisationen erfolgen sollte, wodurch der Staat eine starke Kontrolle ausĂŒbte.

- Funktionale Erziehung nach Krieck: Gemeinschaftserziehung, bei der Jugendliche in Hierarchien eingegliedert wurden. Die Hauptziele dieser Erziehung waren die körperliche ErtĂŒchtigung, die Entwicklung bestimmter Persönlichkeitseigenschaften und die Vorbereitung auf spezifische Rollen innerhalb des NS-Systems.

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